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[12.10.2011] VDR kritisiert: Luftverkehrsabgabe wird ab 2012 zu gering reduziert

GeschäftsreiseVerband fordert Abschaffung der Steuer mit Start des Emissionshandels

Frankfurt am Main, 12. Oktober 2011 Der deutsche GeschäftsreiseVerband VDR fordert weiterhin eine Abschaffung der Luftverkehrsabgabe bis 2012, sollte der Flugverkehr dann in den Emissionshandel einbezogen werden. In diesem Fall kommen auf Flugpassagiere erhebliche Mehrkosten zu. Bis zu zwölf Euro pro Strecke könnten Tickets teurer werden, weil Airlines den Wert der Emissionszertifikate wohl auf die Passagiere umlegen werden. Die Zuteilungen der Emissionszertifikate an die Fluggesellschaften hat die EU-Kommission Ende September bekannt gegeben.

„Das Bundesfinanzministerium zeigt zwar Good Will, wenn es ankündigt, dass die Luftverkehrsabgabe ab 2012 sinken soll. Von Kompensation kann bei einer so geringfügigen Reduzierung jedoch keine Rede sein. Fluggesellschaften werden ihre Mehrausgaben durch den Erlass von rund fünf Prozent nicht kompensieren können und deshalb weiterhin die Kosten auf ihre Kunden abwälzen“, kritisiert VDR-Präsident Dirk Gerdom.

Der VDR hält an seiner alten Forderung nach einer Entlastung der Unternehmen fest. „Wir fordern weiterhin eine Abschaffung der Luftverkehrsteuer zum Jahreswechsel, wie ursprünglich angekündigt. In Kombination mit den Kosten für Emissionszertifikate belastet sie nicht nur reisende Unternehmen, sondern die Reisebranche insgesamt und die gesamte Volkswirtschaft“, so der VDR-Präsident.

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Julia Anna Eckert
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