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14.06.2023

Israel: Davidsturm Museum öffnet nach High-Tech-Makeover wieder

14.06.2023

Israel: Davidsturm Museum öffnet nach High-Tech-Makeover wieder

46 Millionen Euro starkes Konservierungs- und Erneuerungsprogramm macht antikes Jerusalem neu erfahrbar

 


Jerusalem, 14. Juni 2023. Nach einem dreijährigen Konservierungs- und Erneuerungsprogramm öffnet das Davidsturm Museum in Jerusalem wieder seine Türen für Besucher. Im Rahmen der Erneuerung wurden zahlreiche technologische Neuheiten installiert, die das antike Jerusalem mit Hilfe neuster Technik interaktiv erlebbar machen. Dazu gehören zehn völlig neue thematische Galerien zur Geschichte Jerusalems, eine 12 Meter hohe Multimedia-Wand, digitale 3-D-Modelle und eine 360-Grad-Videoinstallation. Auch in puncto Erreichbarkeit hat sich in den drei Jahren einiges getan: Über den neuen mehrstöckigen Eingangspavillon am Jaffa-Tor können Besucher das Museum nun auch über die Altstadt betreten. Zudem ist die Zitatdelle dank neuen Aufzügen, Sesselliften und Rampen nun barrierefrei. Insgesamt konnten dank der Renovierungsarbeiten, unter anderem durch die Konservierung der alten Zitadellenmauern und des Minaretts, die Museumsfläche auf über 20.000 Quadratmeter verdoppelt werden. 


Der Davidsturm liegt zwischen der alten und der neuen Stadt und ist als Wahrzeichen Jerusalems geradezu prädestiniert dazu die Geschichte der Stadt zu erzählen. Mit seiner neuen Besucherführung - vom versunkenen Eingangspavillon am Jaffa-Tor über die Galerien und den Aussichtspunkt des Phasael-Turms bis hin zum Ausgang in die Altstadt - wird das Museum zum Tor zur Erkundung Jerusalems.


Die 4.000-jährige Geschichte Jerusalems und die Bedeutung der Stadt für die drei größten monotheistischen Religionen wird durch verschiedene interaktive Methoden erzählt, die den Besucher an der Erkundung der Vergangenheit der Stadt teilhaben lassen. Die zehn völlig neuen thematischen Galerien sind in den alten Wachräumen des Gebäudes versteckt, die den offenen Innenhof umgeben, der mit archäologischen Funden aus 2.800 Jahren gefüllt ist.  Einige Galerien befinden sich in einem von den Osmanen im 17. Jahrhundert errichteten Gebäude, andere gehen auf die Zeit der Kreuzritter im 12. Jahrhundert zurück, wieder andere auf König Herodes vor etwa 2.000 Jahren.  Authentische Artefakte, von denen viele zum ersten Mal an Ort und Stelle ausgestellt werden und die auf circa 1.500 Jahre v. Chr. zurückgehen, wurden sorgfältig ausgewählt, um jeweils einen anderen Aspekt der langen und farbenfrohen Vergangenheit Jerusalems darzustellen. 


Diese originalen Artefakte und Modelle stehen Seite an Seite mit innovativen und ansprechenden Multimedia-Displays. Das Ergebnis ist eine Erfahrung mit allen Sinnen, die zur aktiven Auseinandersetzung anregt und es den Besuchern ermöglicht, die Geschichte Jerusalems auf verschiedene dynamische, anregende und unterhaltsame Weise zu erkunden.


Die 12 Meter lange interaktive Multimedia-Wand Sands of Time, die sich über die gesamte Länge der Einführungsgalerie erstreckt, ermöglicht es den Besuchern, die 4.000-jährige Geschichte Jerusalems mit nur einer kurzen Berührung selbst zu entdecken. Weitere Höhepunkte sind die Animation von Landkarten aus dem Mittelalter, ein 3-D-Modell von Jerusalem aus dem 19. Jahrhundert, die interaktive Projektion auf eine Mosaikkarte, eine Kopie der berühmten Madaba-Karte und eine interaktive Weltkugel, die mit einer Berührung die Entfernung zwischen verschiedenen Städten der Welt und Jerusalem misst.


Zu den Filmen, die für das Museum erstellt wurden, gehören eine animierte Geschichte von 4.000 Jahren Jerusalemer Geschichte in nur drei Minuten von dem mit dem Golden Globe ausgezeichneten Künstler Ari Folman. Mehrere animierte Kurzfilme zu verschiedenen Epochen, die auf archäologischen und historischen Beweisen und Forschungen beruhen, ein 360-Grad-Touch-Film über das Innere der Al-Aqsa-Moschee und ein Originalfilm über Jerusalem aus dem Jahr 1896 mit Aufnahmen der Gebrüder Lumiere. Die Circle of the Year-Installation ist eine immersive Erfahrung, bei der eine Montage von Bildern verschiedener religiöser Feste auf eine der Gewölbedecken in einem Wachraum projiziert wird. Der Soundtrack wurde von Chören der verschiedenen in Jerusalem lebenden Religionsgemeinschaften komponiert.  Das siebenminütige Erlebnis wurde von David Polonsky, einem der bekanntesten Illustratoren, die heute in Israel arbeiten, geschaffen und lässt die drei Kalender des Judentums, des Christentums und des Islams auf eine Art und Weise zusammenkommen, wie es nur in Jerusalem möglich ist. 


Eilat Lieber, Direktorin und Chefkuratorin des Davidsturm Museum erklärt: „Kein anderes Museum kann die Geschichte Jerusalems in einer so einzigartigen Umgebung erzählen, in dieser Zitadelle, die Zeuge so vieler ereignisreicher Zeiten in der Vergangenheit der Stadt war. Die ikonische Architektur, die massiven Jerusalemer Steinmauern und die wunderschön gewölbten Wächterzimmer bilden einen einzigartigen Rahmen für dieses Museum, das zum Tor zu dieser einzigartigen Stadt werden wird. Neben der physischen Erhaltung der Mauern und Türme dieser antiken Stätte haben wir eine völlig neue Dauerausstellung und ein kreatives Programm entwickelt, das Jerusalems lange, komplexe und farbenfrohe Geschichte auf respektvolle, innovative und ansprechende Weise erzählt. Ich hoffe, dass der Davidsturm sowohl Schulkindern aus Israel als auch Besuchern aus Übersee eine Grundlage für Dialog, Toleranz und Respekt bieten kann. Besucher aus nah und fern werden das Museum mit einem besseren Verständnis von Jerusalem, dieser ewigen Stadt, verlassen."


Die 50 Millionen Dollar, umgerechnet circa 46 Millionen Euro, teure Erneuerung und Konservierung des Davidsturm Museums in Jerusalem wurde von Dame Vivien Duffield über die Clore Israel Foundation mit Unterstützung der Stadtverwaltung von Jerusalem, des Ministeriums für Jerusalem und jüdische Tradition, des Ministeriums für Kulturerbe, des Ministeriums für Tourismus, der Patrick und Lina Drahi Foundation, des Keren Hayesod, der Jerusalem Foundation, der American Friends of Museums in Israel und der P. Austin Foundation durchgeführt.
 

Über das Staatliche Israelische Verkehrsbüro in Deutschland:
Ob Rundreisen, Städtetrips, Baden, Wellness, Aktiv- und Kulturreisen, Mietwagentour oder Familienurlaub: Das Staatliche Israelische Verkehrsbüro informiert über die verschiedenen Regionen, Städte und Sehenswürdigkeiten im Heiligen Land. Israel liegt im östlichen Mittelmeerraum und ist von den meisten Teilen Europas nicht mehr als vier Flugstunden entfernt. Das Land bietet sonniges Klima, eine große Vielfalt an historischen, archäologischen und religiösen Stätten sowie einen fesselnden Kontrast zwischen Antike und Moderne. In Israel werden Besucher mit traditioneller Gastfreundschaft begrüßt, die bis in biblische Zeiten zurückgeht. goisrael.com


Weitere Presseinformationen

Bilder zur Pressemitteilung stehen hier zur Verfügung. Allgemeines Bildmaterial zu Israel steht unter www.flickr.com/photos/israelphotogallery/albums/ zur Verfügung (bitte stets Copyright wie auf der Website beim jeweiligen Bild hinterlegt nennen). 

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