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05.01.2026

Startup Nation Israel: Künstliche Intelligenz soll Tourismus personalisieren

05.01.2026

Startup Nation Israel: Künstliche Intelligenz soll Tourismus personalisieren

Israel, 05. Januar 2026 – Das Israelische Tourismusministerium hat den Start einer neuen Innovationsgemeinschaft bekannt gegeben. Ziel der Initiative ist es, Israels globale Spitzenposition im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zu nutzen, um den Tourismussektor technologisch zu revolutionieren und das Reiseerlebnis grundlegend zu modernisieren.

Israel belegt im aktuellen „Government AI Readiness Index“ weltweit den siebten Platz. Diese technologische Expertise soll nun verstärkt in die Tourismusbranche einfließen. Das Ziel besteht darin, technologische Innovationen nicht nur zur Effizienzsteigerung einzusetzen, sondern die Reise jedes Gastes individuell aufzuwerten – von der Inspiration und Planung bis hin zur Entdeckung vor Ort.

„Talking Tourism“: Sehenswürdigkeiten & mehr werden per generativer KI erlebbar
Als eines der zentralen Zukunftsprojekte stellte das Ministerium „Talking Tourism“ vor. Das Vorhaben nutzt generative künstliche Intelligenz, um Israels Geschichte und Kulturerbe auf neue Weise zugänglich zu machen. Besucherinnen und Besucher sollen an ausgewählten Orten QR-Codes scannen und dadurch KI-gestützte, immersive Inhalte abrufen können. Im Unterschied zu klassischen Audio-Guides soll die Erzählung individuell angepasst werden können und in mehreren Sprachen verfügbar sein, sodass historische Inhalte für Reisende aus aller Welt zeitgemäß, verständlich und lebendig werden.

Die digitale Weiterentwicklung wird vom Israelischen Tourismusministerium strategisch begleitet. Michael Yitzhakov, Director General des Israelischen Tourismusministeriums, wies darauf hin, dass die weltweiten Investitionen in „Smart Tourism” in den kommenden zehn Jahren voraussichtlich rund 40 Milliarden US-Dollar erreichen könnten. Mit KI will Israel die Wettbewerbsfähigkeit seines touristischen Angebots stärken und Services effizienter gestalten. Parallel dazu arbeitet das Ministerium an einem nationalen Politikpapier, das die technologische Integration im Tourismus strukturieren und steuern soll.

Von der Destination zum Erlebnis
Die Initiative spiegelt zudem einen Wandel der Reisemotive wider: Weg vom rein destinationsorientierten Tourismus, hin zu erlebnisorientierten Reisen. Das Ministerium betont, dass Reisende zunehmend nach besonderen Narrativen und Formaten suchen, wie beispielsweise Festivals, Sportevents, Retreats oder kultureller Immersion. KI soll dabei helfen, Trends zu analysieren und Empfehlungen zu personalisieren. Israel möchte sich somit nicht nur als geografisches Reiseziel, sondern auch als vielfältiger Erlebnis-Hub positionieren und die Reiseplanung insgesamt einfacher, individueller und erinnerungswürdiger gestalten.

Die neue Innovationscommunity dient als Plattform, die agile Tech-Start-ups mit etablierten Akteuren der Tourismuswirtschaft zusammenbringt. In diesem Ökosystem sollen praxisnahe Lösungen für konkrete Herausforderungen im Reiseverkehr entstehen – mit dem Anspruch, auch den Hospitality-Sektor zu modernisieren und aufzuwerten. 

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Über das Staatliche Israelische Tourismusbüro in Deutschland:

Ob Rundreisen, Städtetrips, Baden, Wellness, Aktiv- und Kulturreisen, Mietwagentour oder Familienurlaub: Das Staatliche Israelische Tourismusbüro informiert über die verschiedenen Regionen, Städte und Sehenswürdigkeiten im Heiligen Land. Israel liegt im östlichen Mittelmeerraum und ist von den meisten Teilen Europas nicht mehr als vier Flugstunden entfernt. Das Land bietet sonniges Klima, eine große Vielfalt an historischen, archäologischen und religiösen Stätten sowie einen fesselnden Kontrast zwischen Antike und Moderne. In Israel werden Besucher mit traditioneller Gastfreundschaft begrüßt, die bis in biblische Zeiten zurückgeht. goisrael.com

Weitere Presseinformationen

Allgemeines Bildmaterial zu Israel steht unter www.flickr.com/photos/israelphotogallery/albums/ zur Verfügung (bitte stets Copyright wie auf der Website beim jeweiligen Bild hinterlegt nennen). 

Pressebüro:
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