

Israel, 21. Januar 2026 – Während die moderne Welt die Werte der Nachhaltigkeit neu entdeckt, feiert die jüdische Tradition seit Jahrtausenden Tu B‘Shevat – das Neujahrsfest der Bäume. Das Fest markiert den Beginn des Frühlings in Israel. Die Geschichte der Dattelpalme „Methuselah“ verleiht dieser Tradition eine bewegende Bedeutung. Sie beweist, dass selbst nach zweitausend Jahren das Leben nur auf den richtigen Moment wartet, um wieder aus der Erde zu erblühen.
Tu B‘Shevat, wörtlich „der 15. Tag des Monats Shevat“, fällt in diesem Jahr auf den 1./2. Februar 2026. Traditionell markiert dieser Tag das Ende der Regenzeit in Israel und den Beginn eines neuen Wachstumszyklus. An Tu B‘Shevat werden traditionell neue Bäume gepflanzt und die sogenannten Sieben Arten verzehrt – jene sieben Früchte und Getreide, mit denen das Land Israel laut Bibel gesegnet ist: Weizen, Gerste, Weintrauben, Feigen, Granatäpfel, Oliven und Datteln. Das Fest erinnert daran, dass die Natur ein kostbares Gut ist, das es zu schützen und zu pflegen gilt.
Von Masada ins Leben: Ein 2.000 Jahre altes Wunder
Die Dattelpalme gehört zu den Sieben Arten. Über Jahrhunderte galt die Judäische Dattelpalme, berühmt für ihre medizinischen Eigenschaften und ihren exquisiten Geschmack, als ausgestorben. Die Geschichte von Methuselah ist die Geschichte ihrer wundersamen Rückkehr.
In den 1960er-Jahren entdeckte Archäologe Prof. Yigael Yadin bei Ausgrabungen auf der Festung Masada uralte Dattelkerne in den Vorratskammern von König Herodes. Diese Kerne überdauerten die Belagerung und den Großen Aufstand gegen die Römer vor fast 2.000 Jahren. Im Jahr 2005 pflanzten Dr. Elaine Solowey vom Arava Institute und Dr. Sarah Sallon vom Hadassah Hospital einen der antiken Kerne – und im März desselben Jahres geschah das Wunder: Ein Samen aus der Zeit des Zweiten Tempels keimte. Er wurde „Methuselah“ genannt, nach der biblischen Figur mit dem längsten Leben der Geschichte.
Methuselah ist ein männlicher Baum. Später gelang es Dr. Solowey, weitere antike Kerne zum Keimen zu bringen, darunter die weibliche Palme „Hannah“ sowie die männlichen Bäume „Uriel“, „Adam“, „Jonah“, „Boaz“ und „Judah“. Die Forscherinnen bestäubten Hannah mit den männlichen Bäumen. Mit Erfolg: Die Bäume tragen heute fleischige, süße Früchte. Und so ist nach zweitausend Jahren der Geschmack der antiken Judäischen Dattel wieder zurück.
Eine Botschaft der Hoffnung
Die Geschichte von Methuselah ist die ultimative Verkörperung des Geistes von Tu B‘Shevat: der Glaube daran, dass selbst aus einem trockenen Kern, der zwei Jahrtausende in der Wüste wartete, Leben erblühen kann. In einer Zeit globaler Umweltherausforderungen erinnert Methuselah daran, dass die Natur über eine unglaubliche Widerstandskraft verfügt und dass jede Pflanzung eine Brücke der Hoffnung zwischen einer glorreichen Vergangenheit und einer grünen Zukunft ist.
Biblische Superfoods: Die Sieben Arten im Überblick:
Mehr zur Judäischen Dattel: judeandates.com
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